80.000 Menschen am Donauinselfest. 1.200 pro Abend im Wiener Konzerthaus. Mehr als 44 Millionen organische Views in den Wochen danach.
PROJECT
Red Bull Symphonic 2025 x Johann Strauss
KUNDE
Red Bull Österreich
Project Snapshot
| Auftraggeber | Red Bull Österreich |
| Kreativ-Lead | lookin’friday |
| Produktions-Lead | MAINFILM |
| Künstlerische Säulen | Camo & Krooked, Christian Kolonovits, Wiener Symphoniker, Johann Strauss |
| Projektlaufzeit | 12 Monate |
| Live-Setups | Donauinselfest (60 Min., 80.000 Menschen) · Wiener Konzerthaus (90 Min., zwei Abende à 1.200 Gäste) |
| Bühne | über 90 Künstler:innen |
| Kameraproduktion | 14-Kamera-Setup im Wiener Konzerthaus |
| Highlight-Songs | 5–6 mit Musikvideo-Anspruch |
| Reichweite | über 44 Mio. Views, alle organisch |
| Paid Media | kein Cent |
| Award | ADC Deutschland 2026 – Spatial Experience / Stage Show |
Eventmarketing. Showkonzeption. Live-, Brand- oder Music-Experience.
Ihr plant einen Auftritt, der mehr werden soll als ein Abend. Wir bringen Event und Content von Anfang an an einen Tisch – damit jede Entscheidung im Saal funktioniert und in den Wochen danach noch geklickt wird.
Sprecht uns an. Ein 30-Minuten-Call genügt für die ersten Antworten.
Der Auftrag
Red Bull Österreich übergab unserer Schwesteragentur für Kultur-Inszenierungen lookin’friday die kreative Gesamtverantwortung für Red Bull Symphonic 2025. MAINFILM kam als Co-Lead an Bord – für Filmproduktion, Multicam-Regie und Postproduktion.
Red Bull Symphonic 2025 sollte mehr werden als ein Konzertabend: eigenständige Musik- und Kulturproduktion, live im Saal, filmisch im VOD, emotional in der Doku, organisch auf Social Media – stark genug für die Award-Saison.
Die Frage am Anfang: Was, wenn Johann Strauss zurückkommt? Nicht als Klassiker zum 200. Geburtstag, sondern als Figur, die mitspielt – in einem Sound, den er nicht kennen kann.
Die Herausforderung
Zwei Bühnen. Drei Showtage. Eine Handschrift.
Bei Events arbeiten zwei Teams an derselben Sache, ohne wirklich gemeinsam zu planen. Das Eventteam an Bühne, Technik, Show. Das Contentteam an Film, Social, digitaler Verwertung. Sie konkurrieren strukturell um Budget, Ansprechpartner und Prioritäten – die Auftraggeberstruktur gibt es so vor. Das Ergebnis: Beide Seiten verlieren Wirkung.
Red Bull Symphonic 2025 sollte anders sein. Open Air und Konzerthaus – zwei völlig unterschiedliche Settings, dieselbe Idee. Beim Donauinselfest als 60-minütige Timecode-Show vor 80.000 Menschen. Im Wiener Konzerthaus als 90-minütige Konzertshow an zwei Abenden mit je 1.200 Gästen. Drei Showtage, ein Anspruch: jede kreative Entscheidung muss mehrfach wirken – live im Saal, in der Kamera, im VOD, im Social Clip, im Award-Case.
Die Idee
Strauss zurück. In Gold. Drei Meter hoch.
Klassik durfte nicht zur Kulisse werden. Drum’n’Bass nicht zur Showeinlage zwischen den Streichern. Beide Welten mussten gleich groß bleiben – musikalisch, visuell, dramaturgisch.
Die Antwort war Johann Strauss selbst. Drei Meter hoch, in Gold, im Zentrum der Bühne. Zuerst als 3D-Modell im Teaser. Dann als handgefertigte Skulptur aus Epoxidharz. Auf der Bühne wurde sie zum Ankerpunkt – LED-Wand, Licht und Kamerafahrten arbeiteten alle auf sie zu.
Keine Requisite. Der rote Faden.
Die Umsetzung
Event und Content – aus einer Hand orchestriert.
Bei Events wird die Bühne von den einen geplant und der Film von den anderen gedreht. Vorbereitung, Showabend, Postproduktion, Social Cut – jeder mit eigener Agenda. Bei Red Bull Symphonic 2025 lief das anders. Zwölf Monate Arbeit, in vier Phasen, eine gemeinsame Logik.
Vorkommunikation. Teaser, Trailer, 3D-Visualisierung. Strauss tauchte im Netz auf, bevor er auf der Bühne stand.
Donauinselfest. 60-minütige Open-Air-Timecode-Show vor 80.000 Menschen. Bühne, Licht, LED-Visuals, Künstlerabstimmung, Multicam-Regie. Erster Realtest der Bildwelt.
Wiener Konzerthaus. Zwei Showabende, je 90 Minuten, je 1.200 Gäste – geplant und gedreht als filmische VOD-Produktion. 14-Kamera-Setup: stationäre Positionen, Steadicam, zwei Gimbals, zwei Slider, mehrere PTZ-Kameras. Fünf bis sechs Songs wurden mit Musikvideo-Anspruch ausinszeniert.
Postproduktion. Case-Film, Doku, VOD-Master, Social Assets, Award-Material.
Jede kreative Entscheidung wurde gegen fünf Kontexte geprüft: live im Saal, in der Kamera, im VOD, im Social Clip und im Award-Case.
Der kritische Moment
Die Musik kam spät.
Camo & Krooked und Christian Kolonovits arbeiteten die Kompositionen bis kurz vor der Show um. Das heißt: Timecode, LED-Wand, Licht, Kameraführung – alles, was am Showabend laufen muss wie ein Uhrwerk – konnten wir erst in den letzten Wochen sauber miteinander verzahnen.
Dazu kam die Strauss-Skulptur. Wie sie real im Licht steht, wie sie vor der LED-Wand wirkt, wie die Kamera sich um sie bewegt – das alles haben wir monatelang im Rechner simuliert. Wie es im Saal tatsächlich wirkt, weiß man trotzdem erst, wenn man dort steht.
Dass am Showabend alles atmete, war keine Improvisation. Es war das Ergebnis von einem Jahr präziser Vorarbeit – inklusive der Stunden in der Simulation.
Das Ergebnis
Über 44 Millionen organische Views. Kein Cent Paid Media.
Die Reichweite entstand ausschließlich über Red Bull Owned Channels, die Artist Channels von Camo & Krooked und Christian Kolonovits sowie organische Creator- und Influencer-Verbreitung.
Das ist der entscheidende Unterschied zwischen gekaufter Aufmerksamkeit und kulturell getragener Wirkung.
Innerhalb des Red Bull Symphonic Kosmos setzte die Produktion einen neuen Benchmark – nicht nur in Reichweite, sondern in Eigenständigkeit.
Die Resonanz reichte über das übliche Red-Bull-Publikum hinaus.
Klassik-affine Menschen, Drum’n’Bass-Fans und digitales Publikum fanden in derselben Show ihren Zugang. Diese Breite ist die eigentliche kreative Leistung der Inszenierung.
Hinter den Kulissen
der Red Bull Symphonic 2025
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